Fernlehrgang: Suchtberatung - Gruppenmitglieder erzählen von ihren Problemen

Der Fernlehrgang: Suchtberatung

Sucht in all ihren Ausprägungen und Formen ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Viele Menschen sind also abhängig beispielsweise von Alkohol, Nikotin aber auch harten Drogen wie Kokain, Heroin oder Modedrogen wie Crystal Meth oder Mushrooms. Neben den bereits Abhängigen gibt es in den westlichen Industrienationen darüber hinaus eine Vielzahl von Menschen, welche einen risikoreichen Konsum praktizieren. Diese sind ebenfalls gefährdet, in eine Abhängigkeit zu rutschen. Suchtberatung ist also ein weites Feld, welche Betroffenen dabei helfen kann, zukünftig ein suchtfreies Leben zu führen. Außerdem liegt ein hoher Stellenwert in der Suchtberatung auch im Bereich Prävention und Prophylaxe. Genau diesen und anderen wichtigen Aspekten widmen sich die Inhalte der Ausbildung in Suchtberatung per Fernstudium. Diese zertifizierte Weiterbildung versetzt die Absolventen in die Lage, eigenverantwortlich und auf hohem wissenschaftlichen Niveau Suchtberatungen anzubieten. Aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs nehmen die Klienten dieses Angebot einer qualifizierten Suchtberatung gerne an.

Anforderungen und Studienvoraussetzungen für den Fernlehrgang Suchtberatung

Die Weiterbildung des Fernstudiengangs richtet sich zu zuallererst an Personen, welche bereits über Grundlagenwissen über die Thematik verfügen. Angesprochen ist also ein Personenkreis mit psychologischem Grundwissen, wie beispielsweise psychologische Berater oder Heilpraktiker mit einer staatlichen Zulassung auf dem Gebiet der Psychotherapie. Der Fernkurs ist aber auch für medizinische Heilpraktiker interessant, welche sich zukünftig mit dem Schwerpunkt Sucht in ihrer Praxis beschäftigen möchten. Außerdem kann ein Praxisportfolio auch um das Thema Suchtberatung erweitert werden. Um den Fernlehrgang zu buchen, sollten Interessenten also über ein hinreichendes Grundwissen insbesondere im Bereich der Persönlichkeitspsychologie verfügen. Dies ist jedoch keine zwingende Voraussetzung, um sich für diesen Fernlehrgang einzuschreiben. Bei Unklarheiten hinsichtlich der Zugangsvoraussetzungen zum Fernkurs hilft das Studiensekretariat des Fernlehrinstituts gerne weiter. Auf Wunsch erhalten Interessenten auch umfangreiches Infomaterial per Briefpost.

Ausbildungsinhalte, Aufbau des Fernstudiums

Der Fernlehrgang vermittelt ein hinreichendes Grundlagenwissen, welches später für die Arbeit mit Hilfesuchenden Klienten unabdingbar ist. Die Absolventen werden also in die Lage versetzt, selbstständig und in eigener Verantwortung eine hoch qualifizierte Suchtberatung vornehmen zu können. Das Aneignen umfangreicher Kenntnisse über die verschiedenen Suchtmittel steht ebenso auf dem Lehrplan wie die verschiedenen Formen der Sucht und die damit oft einhergehenden Persönlichkeitsveränderungen oder Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung. Auch das soziale Umfeld eines Betroffenen, beispielsweise in Form der direkten Angehörigen, spielt bei der Suchtbekämpfung eine große Rolle. Deshalb werden auch Faktoren wie die sogenannte Co-Abhängigkeit oder Einbindung von Angehörigen in Therapiekonzepte zur Überwindung einer Suchterkrankung in den Lehrgangsstoff mit eingebunden.

Die Vermittlung von praxisnahen Kenntnissen steht im Vordergrund

Neben der Vermittlung der theoretischen Basiskenntnisse, welche unerlässlich ist, spielt auch die Praxis eine wichtige Rolle. Der Fernkurs ist deshalb in der Vermittlung von Spezialkenntnissen sehr praxisnah konzipiert. So lernen die Studierenden beispielsweise ganz unterschiedliche Beratungsaspekte und spezifische Anwendungsfelder kennen, um später ein gefragter und qualifizierter Berater sein zu können.

Es werden im gesamten Ablauf immer auch wieder konkrete Handlungs- und Praxisbeispiele in Form von Kasuistiken thematisiert, um ganz gezielt auf die Probleme und Nöte von suchtkranken Menschen eingehen zu können. Es ist also von enormer Wichtigkeit, durch das Trainieren von Fallbeispielen eine große Sicherheit bei der fachgerechten Beratung Suchtkranker zu erlangen. Und genau dieser Aspekt spielt im Fernlehrgang Suchtberatung eine große Rolle.

Dauer des Fernlehrgangs Suchtberatung und Teilnahme an Wochenendseminaren

Die Ausbildung im Fernstudium dauert regulär 9 Monate, nach Absprache mit der Studienleitung ist jedoch auch eine kostenlose Verlängerung möglich. Durch berufliche oder private Einschränkungen kann es eventuell erforderlich sein, eine Verlängerung zu beantragen, dies ist in der Regel ohne Probleme möglich. Während der regulären Studienzeit versendet das Fernlehrinstitut monatlich einen Studienbrief, also insgesamt 9 Studienbriefe. Jeder Studienbrief hat einen Umfang von etwa 60 Seiten und enthält neben dem theoretischen Basiswissen auch Übungsaufgaben sowie Aufgaben zur Einsendung an den Fachdozenten. Der Fachdozent wird dann eingesendeten Aufgaben korrigieren. Es ist möglich, den Fernstudiengang über Suchtberatung nebenberuflich zu absolvieren. Der Fernkurs ist so konzipiert, dass bei einer voraussichtlichen Studiendauer von 9 Monaten mit einer wöchentlichen Bearbeitungszeit von etwa 10-12 Stunden zu rechnen ist. Die Gesamtlernzeit beträgt also beinahe 500 Stunden. Um den Praxisaspekt zu betonen aber auch ein Forum des Austauschs mit Kommilitonen und Dozenten zu ermöglichen, sollen die Teilnehmer des Fernkurses an 3 Wochenendseminaren teilnehmen. Diese werden gleichmäßig über die Gesamtstudiendauer verteilt. Spezifische Inhalte der Ausbildung ist die Thematik Abhängigkeit, Missbrauch und Genuss von Drogen und Suchtmitteln aller Art.

Studiengebühren, schulinterne Abschlussprüfung sowie Überreichung von Zertifikat und Zeugnis

Spezielle Anwendungsfelder bei verschiedenen Süchten, Unterscheidungs- und Diagnosekriterien, Beratung, Prävention sowie auch die Arbeit mit Lebenspartnern, Eltern, Kindern und Jugendlichen werden umfassend thematisiert. Auch die spezielle Szenesprache, welche einen Großteil Süchtiger im täglichen Umgang mit anderen Betroffenen pflegt, lernen die Teilnehmer des Fernlehrgangs genau kennen. Dies führt meist recht schnell zu einer hohen Akzeptanz eines Therapeuten. Denn persönliches Vertrauen ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler bei der Suchtberatung, um weitreichende Hilfestellungen zur Überwindung einer Sucht anbieten zu können. Die monatliche Studiengebühr beträgt 85 €, die Gesamtkosten belaufen sich auf 765 €. In der Studiengebühr sind sämtliche Studienmaterialien, die Nutzung des online Campus, der Korrekturdienst sowie die Teilnahme an den Wochenendseminaren enthalten. Die Kosten für die Anfahrt zu den Wochenendseminaren müssen die Studierenden selbst übernehmen. Außerdem deckt die Studiengebühr auch die Gebühren für die schulinterne Abschlussprüfung ab. Die Prüfung findet statt in Form einer Klausur, danach erhalten die erfolgreichen Absolventen ihr Abschlusszertifikat und ein Zeugnis. Der Fernlehrgang ist unter bestimmten Voraussetzungen förderungsfähig.

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Suchtberatung
Dauer 18 Monate
9 Monate
8 Seminartage
3 Seminartage
Lernaufwand - 10-12 Std in der Woche
10-12 Std. die Woche
Kosten 1404€
Kosten 765€
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