Das Psychotherapeut Gehalt | Mann freut sich überglücklich über seine Gehaltsabrechnung

Nach der Ausbildung: das Psychotherapeut Gehalt

Um als Psychotherapeut zu arbeiten, absolvieren Interessierte zunächst ein psychologisches Bachelor- sowie Master-Studium. Professionelle psychologische Psychotherapeuten verdienen nach Ihrer umfangreichen Ausbildung zwar gut. Doch ihr Verdienst wird von zahlreichen Faktoren mitbestimmt. Je nachdem, ob Sie selbstständig oder angestellt sind, wie groß Ihre Firma ist und wie alt Sie selbst sind, fällt Ihr Psychotherapeut Gehalt sehr unterschiedlich aus. Wir stellen Ihnen alle wichtigen Einflussfaktoren vor, sodass Sie sich vorab einen realistischen Eindruck des psychotherapeutischen Verdienstes machen können.

Berufserfahrungen steigert das Psychotherapeut Gehalt

Das durchschnittliche Psychotherapeut Gehalt liegt in Deutschland bei ca. 4.000 Euro pro Monat. Wer sich als Psychotherapeut jedoch noch in der sich dem Studium anschließenden praktischen Ausbildung befindet, verdient gerade einmal 1.000 Euro. Doch dazu gibt es positive Neuigkeiten: Dank einer neuen Reform sollen bis 2032 ausnahmslos alle Psychotherapeuten ihre Ausbildung innerhalb einer voll bezahlten Berufstätigkeit absolvieren können. Psychotherapeutische Berufsanfänger mit Approbation starten zumeist bei ca. 3.000 Euro monatlich. Über die Jahre hinweg steigt diese Summe, bis nach etwa 10 Jahren das monatliche Psychotherapeut Gehalt bei durchschnittlich 5.000 Euro liegt.

Anstellung, Einrichtungsgröße und Selbstständigkeit

Grundsätzlich lässt sich feststellen: Je größer die Einrichtung, umso höher das Psychotherapeut Gehalt. Eine Firma oder Einrichtung mit mehr als 1.000 Angestellten bietet oft bis zu 1.000 Euro mehr pro Monat, wie kleinere Unternehmen mit deutlich weniger Mitarbeitern. Noch höher fällt das Gehalt bei Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitern aus. Bei einer Anstellung ist zudem von Bedeutung, ob Sie nach dem TVöD, dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt werden. Hier bieten die Entgelttabellen Klarheit, in denen geregelt ist, welche Position mit welchen Berufserfahrungen wie viel Lohn erhält. In insgesamt 6 Erfahrungsstufen und 15 Entgeltgruppen können Sie sich, abhängig vom Bundesland, klar einordnen – noch vor Jobbeginn.
Generell verdienen psychologische Psychotherapeuten in Kliniken und Krankenhäusern sowie in selbstständiger Praxis am meisten. Geringer fallen die Gehälter von angestellten Psychotherapeuten in gemeinsamen Praxen aus. Private Kliniken locken ebenso mit besonders hohen Gehältern.

Psychotherapeut Gehalt hängt auch vom Wohnort ab

Am meisten verdienen psychologische Psychotherapeuten in Süddeutschland: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Während sich hier die Durchschnittsgehälter auf 6.000 Euro zu bewegen, liegen diese im Osten Deutschlands dagegen bei knapp über 4.000 Euro. Auf den Süden folgt der Westen, darunter Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit den bestbezahltesten Psychotherapeut Gehältern. Neben den Bundesländern spielt die Region Ihrer Tätigkeit eine wichtige Rolle. So verdienen Psychotherapeuten in Städten grundsätzlich mehr als auf dem Land. Allerdings sind hier auch die Mietkosten, falls Sie z.B. Praxisräume benötigen, deutlich höher.

Was macht ein Psychotherapeut? Berufsbild und Ausbildung

Approbierte psychologische Psychotherapeuten begleitet Patienten, die unter psychischen Störungen leiden. Der geeigneten Therapieform geht ein Erstgespräch, die sogenannte Anamnese, voraus. Der Psychotherapeut ergründet in diesem Gespräch das Ausmaß des Problems für das Individuum. Erst dann kann ein passender Therapieplan erstellt werden, der zu der Person passt. Eine Überweisung in eine psychosomatische Klinik kann bei Gefahr des Patienten für sich oder andere notwendig sein – auch das muss der Psychotherapeut einschätzen und ggf. in die Wege leiten.

Abhängig vom Therapieplan finden nach der Anamnese regelmäßige Sitzungen statt, in denen die psychische Störung und vor allem deren Auswirkungen und der Umgang mit ihr thematisiert werden. Das Leiden soll so gemindert werden. Regelmäßig wird der Fortschritt des Patienten überprüft, um den Therapieerfolg sicherzustellen. Dabei können z.B. individuelle Hausaufgaben helfen, neue Denk- und Verhaltensweisen zu lernen. Daneben dokumentiert der Psychotherapeut die Therapie in einer Akte. Auch eine Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten oder Medizinern kann stattfinden, wie z.B. in Kliniken.

Der Weg in Forschung und Lehre steht Psychotherapeuten natürlich ebenso offen. Dazu wird zumindest an Universitäten zumeist eine Promotion verlangt. Die psychologische Forschung arbeitet mit (Langzeit-)Studien über psychische Phänomene und Störungen. Eine Spezialisierung ist stets möglich und erwünscht.

Um approbierter psychologischer Psychotherapeut zu werden, ist ein psychologisches Studium unumgänglich. Dabei stehen Ihnen natürlich jederzeit Fernstudiengänge offen. Diese bieten nicht nur das höchstmögliche Maß an Flexibilität. Auch Personen ohne Abitur können auf diesem Weg Psychologie studieren! Alternative Zulassungswege ermöglichen das Psychologie-Studium dank verschiedener Prüfungen, Ausbildungen oder Erfahrungen. Nach dem Bachelor (B. Sc.) in (angewandter) Psychologie studieren Sie Klinische Psychologie im Master-Studiengang. Mit diesem Abschluss können Sie anschließend die Approbation zum psychologischen Psychotherapeuten angehen.

Alternativen zur psychotherapeutischen Ausbildung

Der Ausbildungsweg zum Psychotherapeuten ist zu langwierig? Sie können alternativ direkt nach Ihrem psychologischen Master-Abschluss als Therapeut tätig werden. Dabei stehen Ihnen psychologische Einrichtungen ebenso wie z.B. die Wirtschaft offen. Gerade hier können Sie bereits mit „nur“ einem Bachelor-Abschluss in Psychologie Fuß fassen. Wer bereits eine Ausbildung absolviert hat und sich in Psychologie weiterbilden möchte, für den eignen sich besonders die Bildungsangebote Psychologie für Führungskräfte oder Praktische Psychologie.

Wem der Sinn eher nach einer beratenden Tätigkeit steht, wird ebenso in unseren Alternativen fündig. Ob Life Coach oder Heilpraktiker – mit diesen Weiter- und Grundausbildungen bereiten Sie sich für beratende Tätigkeiten vor. Daneben empfehlen wir stets das 15-monatige Fernstudium zum Psychologischen Berater. Dieses lässt sich mit Spezialisierungen kombinieren und eignet sich sowohl als Aus- wie auch als Weiterbildung! Informieren Sie sich bei uns über alle Bildungsangebote rund um das Thema Psychologie. So finden Sie blitzschnell das Angebot, dass am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Für einen optimalen Vergleich der Studiengänge lohnt es sich, die Infomaterialien der einzelnen Fernschulen anzufordern. Diese enthalten weitere Details, Probelektionen direkt aus dem Studiengang und vieles mehr. Dieser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Um Ihre Patienten bestmöglich zu unterstützen, sind nicht nur kommunikative Fähigkeiten und Empathie von Vorteil. Auch Belastbarkeit bewährt sich im beruflichen Alltag und dem Umgang mit schweren Störungen. Grundsätzlich sollten Sie sich für psychologische Gebiete, Phänomene und menschliche Handlungsweisen interessieren.

Beginn & Dauer

Je nach Hoch- oder Fernschule beginnen Sie Ihr Studium zu Beginn eines Sommer- oder Wintersemesters oder individuell zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Um den Bachelor und Master of Science in Klinischer Psychologie abzuschließen, sollten Sie mindestens 10 Semester bzw. 5 Jahre einplanen. Anschließend beginnt die fachpraktische Ausbildung zum Psychotherapeuten.

Voraussetzungen

Um ein Psychologie Studium zu beginnen, sind je nach Hochschule unterschiedliche Voraussetzungen wie ein bestimmter NC (Numerus Clausus) zu erfüllen. Fernstudiengänge bieten den Vorteil unterschiedlicher Zulassungswege. Dank dieser können so auch Personen z.B. mit Ausbildung und Berufserfahrungen, Meister- oder Fortbildungsprüfung den Bachelor (B. Sc.) in Psychologie studieren.

Kosten

Abhängig von Studiengang und Institut beginnen die monatlichen Gebühren bei 250 Euro. Je nach Standort und Studienvariante können diese auf bis zu 800 Euro ansteigen.

Probelektion

Die kostenlosen Probelektionen direkt aus dem von Ihnen favorisierten Studiengang bieten Ihnen vorab einen realistischen Eindruck von dessen Inhalten und Abläufen. Zudem ermöglichen diese Ihnen Vergleich des gleichen Studiengangs bei verschiedenen Fernschulen.

Probestudium

Die Fernschulen locken mit einem kostenlosen Schnupperstudium, das Interessierten Zugang zu allen Inhalten und Leistungen rund um den Studiengang bietet.

Abschluss

Als angehender Psychotherapeut benötigen Sie einen Bachelor- sowie Master-Abschluss in (Klinischer) Psychologie oder Psychotherapie. Im Anschluss steht eine praktische Ausbildung, integriert in einer mehrjährigen Tätigkeit als Therapeut, an. Die Fernschulen verleihen die Zeugnisse und Urkunden, sobald alle Leistungen für den Studiengang erbracht wurden.

COVID

Bei einem Fernstudium entscheiden Sie selbst, wie viel Präsenz Sie an Studienstandorten zeigen. Sie können Ihr Studium auch komplett von zu Hause aus bewältigen und Seminare online besuchen.
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Psychologie (B. Sc.)
Dauer 36-48 Monate
36 Monate
Piktogramm: Stern mit Free beschriftet symbolisiert kostenlose Probelektion
Probestudium
Lernaufwand - 8-10 Std in der Woche
8-10 Std./Woche
Preis auf Anfrage
Kosten 25.020€
Psychologie (M. Sc.)
Dauer 36-48 Monate
24 Monate
Piktogramm: Stern mit Free beschriftet symbolisiert kostenlose Probelektion
Probestudium
Lernaufwand - 8-10 Std in der Woche
8-10 Std./Woche
Preis auf Anfrage
Kosten 16.680€
Psychologie (B.Sc.)
Dauer 36-48 Monate
36-48 Monate
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Probestudium
Lernaufwand - 8-10 Std in der Woche
8-10 Std./Woche
Preis auf Anfrage
Kosten 11.628-12.480€
Psychologie (M. Sc.) + Schwerpunkt
Dauer 36-48 Monate
24-32 Monate
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Probestudium
Lernaufwand - 8-10 Std in der Woche
8-10 Std./Woche
Preis auf Anfrage
Kosten 10.992-11.712€
Angewandte Psychologie (B.Sc.)
Dauer 9 Monate
36-48 Monate
Piktogramm: Stern mit Free beschriftet symbolisiert kostenlose Probelektion
Probestudium
Lernaufwand - 8 Std in der Woche
8-10 Std./Woche
Kosten 2106€
Kosten 10.728-11.472€
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