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Berufswunsch - Psychologischer Berater - Frau liegt auf Couch und wird befragt

Das Berufsbild eines Psychologischen Beraters

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Dauer zwischen 12 - 15 Monate

12-15 Monate

5-7 Seminartage

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Online Campus

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zertifizierter Abschluss

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gratis Probelektion

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gratis Probestudium

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Das 21. Jahrhundert ist geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Die Konsequenzen dieser Veränderungen spürt jeder täglich sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Menschen leiden unter ständig steigendem Leistungsdruck, (drohender) Arbeitslosigkeit, Informationsüberflutung und Kontaktarmut. Hinzu kommen hohe Scheidungsraten und Kommunikationsdefizite bei gleichzeitigem Verlust familiärer Strukturen und freundschaftlicher Beziehungen zu realen Menschen. Daher ist in den vergangenen Jahren der Beratungsbedarf vieler Menschen in schwierigen Lebenslagen gestiegen. Dieser Trend wird sehr wahrscheinlich weiter anhalten, wenn nicht sogar noch zunehmen. Zwar genießen immer mehr Menschen eine hervorragende schulische und berufliche Ausbildung, aber immer weniger von ihnen erlernen in ihrem Elternhaus, der Schule oder während der Ausbildung Bewältigungsstrategien, um mit den alltäglichen Herausforderungen oder Schicksalsschlägen erfolgreich umzugehen und diese zu bewältigen.

Grundlage für professionelle psychologische Beratung…

…ist die hochwertige Ausbildung zum psychologischen Berater. Menschen in subjektiv belastenden Situationen ist in der Regel nicht geholfen, wenn sie sich an schlecht oder gar nicht ausgebildete Personen als Ratgeber wenden. Der Grund ist, dass diejenigen, die um Rat gefragt werden, aus einem Impuls heraus das Gefühl haben, Lösungen zu präsentieren. Allerdings sind das nur die Lösungen des Ratgebers, nicht jedoch des Ratsuchenden. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen einem professionellen Psychologischen Berater und einem guten Freund. Der Psychologische Berater lässt die Verantwortung für die Problemlösung beim Klienten und begleitet ihn auf seinem Weg zur Lösung. Die so erarbeiteten Strategien und Ansätze sind am besten in das Werte- und Glaubenssystem des Ratsuchenden integrierbar als alle vorgefertigten Lösungsvorschläge.

Selbstverständnis der psychologischen Beratung

In Abgrenzung zu einem Problemlösungsgespräch unter Freunden oder Bekannten geht es bei der psychologischen Beratung grundsätzlich immer um eine objektive, neutrale und vor allem wertschätzende Unterstützung des Klienten, die zur Klärung seines Anliegens beiträgt. Durch gezielte Beratungs- und Fragetechniken wird der Klient auf dem Weg zur Lösung seines Anliegens begleitet und unterstützt. Dabei ist das wesentliche Element der psychologischen Beratung, dass der Klient immer selbst Lösungsmöglichkeiten und -strategien entwickelt.

In der Ausbildung zum Psychologischen Berater wird daher sehr großen Wert darauf gelegt, dass es sich im Wesentlichen um eine Lösung suchende, klärende und unterstützende Interventionsform für den privaten wie auch den beruflichen Bereich handelt. Psychologische Beratung ist eine zeitlich begrenzte Beratungsform und keine Therapieform zur Heilbehandlung von psychischen Erkrankungen. In diesem Bereich gelten daher strenge gesetzliche Regelungen, die genau bestimmen, wer heilen darf und wer nicht.

Ziel des Psychologischen Beraters

Das übergeordnete Ziel des Psychologischen Beraters ist es, gemeinsam mit dem Klienten eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu erreichen. Klienten suchen eine psychologische Beratung zur Vorbeugung, Klärung oder Linderung von als schwierig empfundenen Lebenssituationen, bei Krisen aller Art – sowohl inter- als auch intrapersonell –, bei Entscheidungsproblemen, Fragen zur Lebensführung und vor allem Lebensänderung, aber auch zu Fragen der allgemeinen, beruflichen und/oder familiären Neuorientierung.

In den letzten Jahren vermehrt hinzugekommen sind Fragen, die das Altern oder den Eintritt in das Rentner- bzw. Pensionärs-Leben betreffen. Darüber hinaus werden Psychologische Berater in ihrer Ausbildung auch auf Fragen zur Karriereplanung, Optimierung des Führungsverhaltens und der Kommunikationsverbesserung vorbereitet.

In der Regel wenden sich Klienten mit einem aktuellen Anliegen an einen psychologischen Berater, das sie selbst als subjektiv nur schwer zu lösen empfinden. Viele Klienten fühlen sich orientierungs- und ratlos, meist auch überfordert oder mit einem unüberwindbar erscheinenden Hindernis konfrontiert. Der Unterschied aber zur Therapie ist, dass sich die Klienten psychisch gesund fühlen und ihre Situation durchaus als veränderbar und lösbar empfinden, auch wenn das subjektive Leidensempfinden als erheblich eingestuft wird. Es kann für den Klienten so hoch sein, dass es einen individuellen Krankheitswert erreicht, ohne dass eine psychische Störung vorliegen muss. Während der Ausbildung werden die Berater dafür sensibilisiert, um zwischen tatsächlicher psychischen Erkrankung, die sie nicht behandeln dürfen, und subjektiv empfundenen Leidensdruck zu unterscheiden.

Psychologische Berater als Lebensberater ersetzen im zunehmenden Maße die Großfamilie und den Seelsorger aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie schließen als Weg- und Prozessbegleiter zunehmend auch eine Lücke im herkömmlichen Gesundheitssystem. Übernahm noch vor einigen Jahren der Hausarzt – vor allem in ländlich geprägten Gegenden – vielerorts auch die Aufgaben des Seelsorgers, bleibt für diese präventive Maßnahme zur Aufrechterhaltung der seelischen Gesundheit der Patienten aufgrund von Dauerüberlastung keine Zeit mehr.

Diese Aufgabe übernehmen nun immer öfter speziell ausgebildete Psychologische Berater. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass unbearbeitete Konflikte, ständige berufliche und familiäre Überlastung, langandauernde und kräftezehrende Beziehungskrisen oder mangelnde Bewältigungsstrategien in echten physischen Erkrankungen münden, körperliche Beschwerden fördern oder sogar verursachen und die Genesung der Betroffenen verzögern können.

Durch eine psychologische Beratung werden die Klienten in die Lage versetzt, ihr soziales Umfeld besser zu verstehen. Sie erhalten die Möglichkeit, individuelle soziale und persönliche Fähigkeiten und Ressourcen zu entdecken, sie weiterzuentwickeln und sicher anzuwenden. Dadurch lernen Klienten auch auf sich selbst zu hören, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und sich die Erlaubnis zu geben, diesen nachzugehen. Der Psychologische Berater kann dazu beitragen, dass Klienten wieder in Einklang mit sich und ihrem sozialen Umfeld kommen.

Durch das Erarbeiten von Lösungsstrategien bereits beim Erkennen von Lebensproblemen, entfällt für viele Betroffene der Weg in eine Problemspirale, so dass sie gestärkt aus einer Krise herausgehen können. In diesem Verständnis ist psychologische Beratung eine Health-Care-Strategie, die auch Sie mit einer fundierten Ausbildung erlernen und anwenden können.

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